Wenn die Seele reist

Ich denke in den letzten Tagen oft an unsere Reise zurück. Mal bin ich in Koitiata, mal fahren wir nach Raglan. Mal koche ich in der kleinen Wohnmobilküche, mal waschen wir alle zusammen die Haare in einer Familienkabine des Campingplatzes. Oft fühle ich die Reise. Ich bin losgelöst, ich bin entspannt, frei. Ist das wohl, weil wir jetzt gerade unsere ersten Ferien zusammen verbringen, seit wir von unserer Reise zurück sind? Könnte sein. Wir haben den Alltag um einige Stundenkilometer verlangsamt und lassen die Seele baumeln. Wir reisen, auch wenn wir nicht wirklich von der Stelle kommen.

Rosa Hauswand in Louhans

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Ein Rezept mit Emotionen – Apfel-Zimt-Galette

Die Emotionen für dieses Rezept betreffen weder eine Kindheitserinnerung noch eine Momentaufnahme meines Lebens. Ich habe, wohl bemerkt, zum ersten mal einen Mürbeteig gemacht und überhaupt ein Galette-Rezept ausprobiert. Warum also diese Emotionen? Wohl deswegen weil ich so sehr daran glaube, dass unsere Kinder eigentlich interessierte, offene und abenteuerliche Esser wären – wäre da nicht unsere seltsame Ansicht, wie unsere Kinder zu ernähren sind…

Ich bin mir bewusst, dass dieser Artikel kein einfacher ist. Weder mit seinem Inhalt, noch mit seiner Botschaft, noch betreffend meiner Haltung. Normalerweise plädiere ich total für „leben und leben lassen“. Doch wenn es um die Ernährung unserer Kinder geht, werde ich emotional. Ich bin kein Fan von „Dreinrederei“ noch von „Besserwisserei“. Wohl aber lest ihr jetzt und hier meine Zeilen und denkt: „jetzt weiss sie es doch besser – oder glaubt es zumindest“. Ja, vielleicht habt ihr recht. Vielleicht masse ich mir an zu wissen, wie sich die Welt besser ernähren kann, und vielleicht bin ich einfach ein hoffnungsloser Optimist der daran glaubt, dass gerade Kinder doch so offene und neugierige Persönlichkeiten sind, dass sie die Vielfalt gesunder und geschmacksvielfältiger Ernährung verdient haben. Es besser zu wissen, möchte ich vehement von mir weisen. Ein Optimist zu sein, dazu stehe ich.

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Mama ist erschöpft

Und wieder einmal renne ich gegen eine Wand. Gut, ich muss gestehen, ich bin schon eine ganze Weile lang nicht mehr gegen Wände gerannt. Das hat zum einen den Grund, dass auf unserer Reise weder gerannt wurde, noch Wände zum reinrennen da standen. Und es hat den Grund, dass ich in den letzten Monaten einfach wahnsinnig geduldig und entspannt war. WAR. Es hat mich erwischt: Babammmmm und da kam sie, die Wand. Mama rennt voll rein. Mama ist erschöpft.

erschöpfung

Fräulein Flunker und ich am Flanieren

Ich fühl mich ausgelaugt, mag nicht so richtig dies tun oder das machen. Ich bin energielos. Wieso? Ja das wüsste ich auch gerne. Ich suche seit Tagen nach einem Grund, der sich in meinen Ohren gut anhört. Aber ich finde ihn nicht. Diesen EINEN GUTEN GRUND. Wohl deswegen, weil es diesen einen guten Grund nicht gibt.

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Wir streiten – und ich weiss nicht mal warum

Es ist einer dieser Tagesanfänge, an welchem man am liebsten folgende drei Dinge hätte: 1. per sofort abends um 23:55 Uhr, 2. einen Joker, einfach IRGENDEINEN Joker, 3. eine amtliche Legitimation um sich frusthalber für die folgenden 12 Stunden unter der Bettdecke zu verkriechen. Ratet mal, was an solchen Tagesanfängen nie der Fall ist… Genau, einer der oben genannten Punkte. Der Tag ist also wenige Minuten alt und ich ertrinke im Frust. Wir streiten – und ich weiss nicht mal warum.

streiten

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Entschleunigte Ostern

Bei uns wuseln zur Zeit gerade nur wir drei Frauen durchs Haus. Unsere bessere Superhälfte ist krank. Das tut uns leid für ihn. Nicht aber für uns. Uns tut es nur gut. Warum? Weil wir noch einmal mehr entschleunigen als bereits vorgehabt. Und das tut gut – uns allen. Wir haben ganz offiziell ein Oster-Ticket für viermal A-Z inklusive Vermeidung aller Schnell- und Mautstrassen. Hallo Langsamkeit, hallo entschleunigte Oster.

entschleunigte Ostern

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Napoleon – er kam, sah und verstand

Mein kleiner Napoleon. Kleiner, lauter, vor Energie strotzender Napoleon. Kriege führen kannst du – oh ja. Aber du kannst auch Frieden schliessen. Du kannst verstehen, einsehen, akzeptieren. Es ist nicht mehr nur „er kam, sah und siegte“ – nein. Viel öfters ist es „er kam, sah und verstand“. Mein kleiner Napoleon. Kleiner, lauter, vor Energie strotzender Napoleon. Schön haben wir Frieden.

Napoleon

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