Alltagsgeschwindigkeit – renn ich noch oder ruhe ich schon?

Was bestimmt das Tempo das ich beschreite. Was bestimmt ob ich hastig renne, gemächlich gehe oder energisch schreite? Das frage ich mich manchmal. Ich frage es mich vor allem dann, wenn ich glaube, die Geschwindigkeit meines Tuns nicht mehr selber zu kontrollieren. Wenn es tut. Wenn es rennt. Wenn es eilt. Von hier, nach da, zurück, von vorne, noch einmal.

Alltagsgeschwindigkeit

Dann frage ich mich, ob es das Tempo ist, das ich wähle. Oder ob es das Tempo ist, dass mich dirigiert. Und ich realisiere, dass es wohl eine Kombination aus beidem ist. Das ich dem Takt des schnellen Alltags folge und gleichzeitig selber entscheide, die wenigen Lücken die es gibt mit Dingen zu füllen, die das Tempo gleichmässig hoch halten.

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Protein Muffins

Leinsamen, Eier, Haferflocken und Erbsen – alles Nahrungssmittel, die eine wertvolle Portion Eiweiss liefern. Deswegen nenne ich diese Muffins mal schlicht und einfach Protein-Muffins. Sie sind im Nu gemacht, 15 Minuten Zubereitungszeit und 20 Minuten Backzeit, schmecken phantastisch und lassen sich zudem noch hervorragend als «on the go» Menu benutzen oder in grossen Mengen als Vorrat zubereiten. Als Zwischenmahlzeit, als Post-Workout-Snack oder als Hauptmahlzeit. Die Protein-Muffins schmecken immer.

Protein Muffins
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Wie der Nintendo Switch in unser Haus kam…

Ich bin ehrlich zu euch, ich bin absolut keine Gamerin. Ich habe dafür keine Geduld, ich bin nicht talentiert und obwohl ich wenig aggressives Potenzial habe, schürt es die gesamte Aggression bereits nach wenigen Minuten und ich werde unausstehlich. Mit diesem Charakterzug eigne ich mich also eher nicht dazu, Mutter gamender Kinder zu sein. Eine sehr egoistische Aussage. Ich game nicht gerne, also gamen meine Kinder nicht. Nein, nicht nur egoistisch, sondern auch nicht umsetzbar. Und so erzähle ich euch, warum wir zu einem Nintendo Switch kamen und was er bei uns auslöste.

Nintendo Switch
Nintendo Switch Art – oder einfach eine Zeichnung

Als die Anfrage von Nintendo kam, ob ich Interesse hätte, zusammen mit meiner Familie den Nintendo Switch zu testen und anschliessend darüber zu schreiben, war mein erster Gedanken: «Nein, danke». Wir haben nicht ohne Grund keinen Fernseher in unserem Zuhause, warum soll ich uns nun eine Game-Konsole zu tun? Selbst wenn’s nur zum Testen ist, also temporär. Ich wollte bereits dankend ablehnen, aber irgendetwas liess mich zögern. Warum sträube ich mich derart dagegen? Warum soll meine Abneigung nicht einmal herausgefordert werden? Wie kann ich mir anmassen, Verweigerung zu leben, wenn ich die Auswirkung des Gamens noch gar nicht in unserem Familienalltag erlebt habe?

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Wenn Ansprüche festgefahren sind… FOOD MOVEMENT Kolumne

Die Dezember Kolumne bei FOOD MOVEMENT beschäftigt sich mit den Ansprüchen an uns. Was wir von und fordern, was wir von uns erwarten und was all das mit uns tut.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Diesen Satz hat jede und jeder von uns bereits etliche Male im Leben gehört. Und wir können dem wohl beistimmen. Die Gewohnheit gibt uns Sicherheit. Uns Bekanntes fördert Wohlbefinden und vermittelt das Gefühl von Stabilität. Oft agieren wir in unserem Leben automatisch, tun Dinge aus dem Effeff und kennen die Auswirkungen und Folgen. Die Gewohnheit eben.

Ansprüche

Dinge, die wir tun und leben, generieren auch Ansprüche. Wir haben Ansprüche an unsere Arbeitsleistung, an Familienabläufe, an soziale Kontakte und unsere Freizeitaktivitäten. Diese Ansprüche resultieren oft aus dem Erfahrungswert der Gewohnheit. Was wir bis anhin gelebt haben, erwarten wir auch in Zukunft. Was gestern funktionierte, sollte morgen auch funktionieren. Der Mensch, ein Gewohnheitstier.

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Der Magen – FOOD MOVEMENT Kolumne

Food Movement
Fenchel und Hopfen

Denken wir eigentlich viel darüber nach, ob unser Magen sich darüber freut, was wir ihm präsentieren? Ob er mit Enthusiasmus mit isst oder ob er sich anderes wünscht? Schenken wir ihm genügend Aufmerksamkeit oder nehmen wir seine Arbeit und Funktion schlichtweg als selbstverständlich an? Die Oktober Kolumne “Wie ich neulich hörte… Naturheilkundiges von Fiorina” beschäftigt sich in diesem Monat mit dem Magen und seiner Nahrungsaufnahme. Viel Spass beim Lesen.

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Ich und das Bedürfnis – das stumme Weinen

Seit einiger Zeit fühle ich mich sehr angekommen in meinem Ich, in meinem Sein. Ich empfinde eine Standhaftigkeit und eine innere Ruhe. Stürme und windige Zeiten verstrubeln zwar noch meine Haare, werfen mich aber nicht um. Ein schönes Gefühl. Dieses Empfinden lässt mich den Blick weiten, lässt mich in mich hineinhorchen. Früher hatte ich selten Zeit oder Muse, heute spüre ich Interesse zu sehen, was in mir drin ist.

Bedürfnis

So zum Beispiel habe ich das Interesse, Dinge, die mich seit Jahren begleiten und die ich zwar erkenne wohl aber nicht durchschaue, zu eruieren. Was fühle ich da? Was spüre ich? Was ist mein Bedürfnis? Jetzt, da ich Standhaftigkeit und Ruhe empfinde, scheint der Raum gekommen zu sein, wo dieser Blick in mein Inneres entstehen darf.

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