Ich und das Bedürfnis – das stumme Weinen

Seit einiger Zeit fühle ich mich sehr angekommen in meinem Ich, in meinem Sein. Ich empfinde eine Standhaftigkeit und eine innere Ruhe. Stürme und windige Zeiten verstrubeln zwar noch meine Haare, werfen mich aber nicht um. Ein schönes Gefühl. Dieses Empfinden lässt mich den Blick weiten, lässt mich in mich hineinhorchen. Früher hatte ich selten Zeit oder Muse, heute spüre ich Interesse zu sehen, was in mir drin ist.

Bedürfnis

So zum Beispiel habe ich das Interesse, Dinge, die mich seit Jahren begleiten und die ich zwar erkenne wohl aber nicht durchschaue, zu eruieren. Was fühle ich da? Was spüre ich? Was ist mein Bedürfnis? Jetzt, da ich Standhaftigkeit und Ruhe empfinde, scheint der Raum gekommen zu sein, wo dieser Blick in mein Inneres entstehen darf.

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Buchweizen Gemüse Pfanne

Der Buchweizen steht bei mir in einem Weckglas griffbereit auf der Küchentheke. Trotzdem passiert es, dass ich ihn oft vergesse und andere Getreidekörner in der Küche einsetze. Schade, denn der Buchweizen hat einiges zu bieten. Weil er glutenfrei ist, eignet er sich sehr gut für Menschen mit Zöliakie oder Glutensensitivität. Zudem liefert er wertvolles Eisen und Magnesium und eine gute Portion Eiweiss.

Buchweizen Gemüse Pfanne
Buchweizen Gemüse Pfanne
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Wenn die Entzündung schweigt – silent inflammations

silent inflammations

In unserem Körper ist immer was los. Er ist uns ein unermüdlicher Wirt, ein stetes Heim. Das Herz schlägt, das Blut reichert sich an und transportiert. Der Magen-Darm-Trakt verdaut und die Darmschleimhaut spielt Türsteher. Unser Nervensystem filtert Eindrücke und unser Hirn legt Höchstleistungen an den Tag. Tag für Tag. Minute für Minute. Ohne unser willentliches Zutun. Läuft alles reibungslos, sind wir uns diesem Tun oft gar nicht bewusst. Läuft allerdings etwas nicht mehr so wie gewohnt, merken wir schnell, dass es eben doch nicht so selbstverständlich ist, wie alles funktioniert. Die Food Movement Kolumne im September widmet der stillen Entzündung ein paar Zeilen. Hier geht’s zum ganzen Artikel. Viel Freude beim Lesen.

Naturheilkundiges von Fiorina – eine FOOD MOVEMENT Kolumne

Immer wenn ich von Petra höre, freut sich mein Herz, mein Geist, mein ganzes Ich. Petra, Initiantin von FOOD MOVEMENT, durfte ich glücklicherweise vor einigen Jahren über gemeinsame Kontakte kennengelernt. Die Sympathie war von erster Sekunde an da. Rege diskutieren, Meinungen austauschen, kritisch Denken, unvoreingenommen Philosophieren – all das kann ich nur zu gut mit Petra. Und als sie letztens anfragte, ob ich nicht Lust hätte, monatlich eine Kolumne für FOOD MOVEMENT zu schreiben – ja was denkt ihr wohl, was ich dazu meinte?

Wie ich neulich hörte… Naturheilkundiges von Fiorina

Und so ist es nun, dass monatlich von mir was zum Lesen kommt. Wie ich neulich hörte… Naturheilkundiges von Fiorina. In dieser Kolumne schreibe ich über Dinge die mich zum Nachdenken anregen, über Dinge die ich für wissenswert halte, über Dinge die interessant, kurlig oder einfach spannend sind. In der ersten Kolumne geht es um den Atem und unsere Verdauung. Viel Spass beim Lesen.

Geh weg und bleib ganz nah

Wie bitte? „Geh weg und bleib ganz nah.“ Was für eine ambivalente Aussage. Aber genau das ist es, was klein Napoleon mir gerade ganz deutlich signalisiert. Ein Zwiespalt, eine Zerrissenheit die uns beide fordert. Geh weg und bleib ganz nah. Lass mich los, aber halt mich fest.

Loslassen

Wenn man Kinder kriegt ist vieles was passiert unvorhersehbar. Einiges lässt sich erahnen, vieles überrascht einen. Und zur Zeit ist gerade wieder so ein Moment. Wie aus dem Nichts bin ich konfrontiert mit Emotionen, die ich aus lauter Überraschung nicht bewältigen kann. Und so geht es wohl auch meiner Kleinen. Denn es sind ihre Emotionen, die die meinen hervorbringen. Und wir beide wissen nicht, wie damit umzugehen.

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Die Wichtigkeit des Annehmens

Immer wieder begegne ich ähnlichen Situationen. Meinungen und Ansichten, die von sich gleichender Energie geformt sind. Und ich begegne zeitgleich ähnlichen darauf folgenden Reaktionen. Also quasi einem Regelkreis. Einem Regelkreis dem ich mich versuche zu entziehen. Denn er entsteht durch den Wunsch auf Besserung, auf Erfolg, auf den Erhalt des Optimums. Dabei vergessen geht der Umstand, dass wir nicht in allen Lebenslage dazu befähigt sind, die Dinge nach unseren Wünschen zu lenken. Dass die Wichtigkeit des Annehmens eine grosse Bedeutung hat. Dass wir im Fluss der Dinge leben, und nicht wir das Leben fliessbar machen.

Annehmen
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