Geh weg und bleib ganz nah

Wie bitte? „Geh weg und bleib ganz nah.“ Was für eine ambivalente Aussage. Aber genau das ist es, was klein Napoleon mir gerade ganz deutlich signalisiert. Ein Zwiespalt, eine Zerrissenheit die uns beide fordert. Geh weg und bleib ganz nah. Lass mich los, aber halt mich fest.

Loslassen

Wenn man Kinder kriegt ist vieles was passiert unvorhersehbar. Einiges lässt sich erahnen, vieles überrascht einen. Und zur Zeit ist gerade wieder so ein Moment. Wie aus dem Nichts bin ich konfrontiert mit Emotionen, die ich aus lauter Überraschung nicht bewältigen kann. Und so geht es wohl auch meiner Kleinen. Denn es sind ihre Emotionen, die die meinen hervorbringen. Und wir beide wissen nicht, wie damit umzugehen.

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Die Wichtigkeit des Annehmens

Immer wieder begegne ich ähnlichen Situationen. Meinungen und Ansichten, die von sich gleichender Energie geformt sind. Und ich begegne zeitgleich ähnlichen darauf folgenden Reaktionen. Also quasi einem Regelkreis. Einem Regelkreis dem ich mich versuche zu entziehen. Denn er entsteht durch den Wunsch auf Besserung, auf Erfolg, auf den Erhalt des Optimums. Dabei vergessen geht der Umstand, dass wir nicht in allen Lebenslage dazu befähigt sind, die Dinge nach unseren Wünschen zu lenken. Dass die Wichtigkeit des Annehmens eine grosse Bedeutung hat. Dass wir im Fluss der Dinge leben, und nicht wir das Leben fliessbar machen.

Annehmen
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Ich habe Zeit für dich

In den letzten Monaten habe ich einige Bücher gelesen, die in mir etwas bewirkt haben. Die mich bewegt und berührt haben. Die mich der Lebensansicht schulten. Mir andere, wichtige Blickwinkel zeigten. Sie haben mich nicht rudimentär verändert – das wäre masslos übertrieben. Aber sie haben mich sanft in die eine und auch andere Richtung schauen lassen. Und müsste ich in einem Satz sagen, welche Erkenntnis ich lernte, es wäre: ich habe Zeit für dich.

Zeit für dich

Ich habe Zeit für dich. Denn wie schnell sich ein Lebensmoment auch drehen mag, ich habe immer Zeit für dich. Du misst meine Zeit für dich nicht in Minuten oder Stunden. Du, liebes Kind, misst die Zeit in meiner wahrhaftigen Aufmerksamkeit. Das kann sein, indem ich dich frage, wie es dir gerade geht, liebes Kind. Und ich dir dann aufrichtig zuhöre. Dich aussprechen lasse, Interesse zeige. Oder indem ich deinen Erzählungen achtsam lausche, auch wenn ich bereits ahne, was du mir erzählen willst. Indem ich nichts, aber auch gar nichts parallel erledige, sondern ganz bei dir bin. Mit meiner ganzen Konzentration.

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Starke Ideen – eine wertvolle Kampagne

Im letzten November habe ich euch bereits auf die Kampagne „Starke Ideen“ der Stiftung Kinderschutz Schweiz aufmerksam gemacht. Beim letzten Mal ging es um die Sicht der Kinder. Nun geht es um die Sicht der Eltern und Grosseltern. Was habe ich selber erlebt als ich noch ein Kind war? Als Tochter, als Sohn. Was durchlebe ich als Mutter, Vater, Grossmutter und Grossvater? Ein wertvoller Beitrag – eine wertvolle Kampagne.

Starke Ideen
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Apfelbrot geht immer

Es ist Montag. Montag ist mein „ich schreib mal alles auf“ Tag. Montag ist Organisiertag. Er ist oft relativ ruhig, wir bewegen uns im und um’s Haus und ich bereite vor. Bereite Pläne vor für unser Aupair, backe Früchtebrot, schreibe Wochenaufgaben, mache Wäsche. Und ich gucke, dass alles da ist was da sein muss. Dass nichts fehlt, dass die Woche gemütlich starten kann. Und da kommt es oft vor, dass ich für den Dienstagabend ein Apfelbrot backe.

Apfelbrot
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Das Gesicht hinter Mamalltag

Wir sehen Bilder, lesen Geschichten, hören Anekdoten und schmunzeln über Erzähltes. Geschichten lösen Emotionen aus. Ich zumindest bin dieser Meinung. Gespräche führen aber auch. Ich bin ein Mensch, der mein Gegenüber gerne als Ganzes wahrnimmt. Was fühlt jemand? Was beschäftigt jemand? Was sind seine oder ihre Herzensthemen? Ich versuche mich an Gesagtes zu erinnern, mir Erzählungen in Erinnerung zu behalten. Warum also nicht einmal das Gesicht von mir, das Gesicht hinter Mamalltag, ganz persönlich vorstellen? Warum eigentlich nicht. Vielleicht erfreuen euch Geschichten genau so wie mich.

Mein Gesicht
Selbstgekritzeltes „ich“ – inspiriert von meiner lieben S.
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Ich und mein Mama Job

Letztens hab ich bei anyworkingmom in der Instagram Story die Frage gelesen, was bei uns Vätern und Müttern denn alles schon mal schief lief. So im Papa- und Mamaleben eben. Ich fand die Frage witzig. Die Antworten auch. Und ich dachte mir, dass ich eigentlich mein Sammelsurium an schief gelaufenen Momenten in meinem Mama Job mal aufzählen könnte. Zumindest ein paar wenige. Ich und mein Mama Job. Wie er eben so ist.

Mama Job
Ich – die Frau, die Mama, die Studentin, die Selbstständige, die die oft einfach macht.
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