Projekte des Alltags – oder das Verblassen guter Ideen

Vorweg möchte ich schon einmal erwähnen: Was bin ich froh, dass es Februar ist. Der Januar konnte mich mal. Nein, er kann mich mal – immer noch. Ich spiele die Nachtragende, denn er war wirklich nicht nett zu mir. Ich mache mir normalerweise keine Monate zum Feinden. Aber für diesen Januar mache ich eine Ausnahme. Denn was hatte ich nicht alles vor. Projekte. Ideen. Kreativität. Elan. Aber diese Projekte des Alltags, sie verblassten dahin. Kaum in Gedanken entstanden quasi vom Winde verweht. Adieu mes chers.

Projekte des Alltags
Aussicht von oben auf „mich“.

Und ich sollte wohl sagen, dass das Wort „Projekte“ vielleicht schon zu schwülstig übertrieben daherkommt. Deswegen noch der Nachtrag des Alltages. Meine Projekte des Alltags. Von Kleinigkeiten bis mittelgrosse Ideen, die ich gerne umgesetzt hätte, war alles dabei. Und die Umsetzungsrate beträgt unter 2%. Auf den gesamten Monat bezogen. Monat Januar. Monat #dukannstmichmal .

Weiterlesen

Ein Rezept mit Emotionen – Apfel-Zimt-Galette

Die Emotionen für dieses Rezept betreffen weder eine Kindheitserinnerung noch eine Momentaufnahme meines Lebens. Ich habe, wohl bemerkt, zum ersten mal einen Mürbeteig gemacht und überhaupt ein Galette-Rezept ausprobiert. Warum also diese Emotionen? Wohl deswegen weil ich so sehr daran glaube, dass unsere Kinder eigentlich interessierte, offene und abenteuerliche Esser wären – wäre da nicht unsere seltsame Ansicht, wie unsere Kinder zu ernähren sind…

Ich bin mir bewusst, dass dieser Artikel kein einfacher ist. Weder mit seinem Inhalt, noch mit seiner Botschaft, noch betreffend meiner Haltung. Normalerweise plädiere ich total für „leben und leben lassen“. Doch wenn es um die Ernährung unserer Kinder geht, werde ich emotional. Ich bin kein Fan von „Dreinrederei“ noch von „Besserwisserei“. Wohl aber lest ihr jetzt und hier meine Zeilen und denkt: „jetzt weiss sie es doch besser – oder glaubt es zumindest“. Ja, vielleicht habt ihr recht. Vielleicht masse ich mir an zu wissen, wie sich die Welt besser ernähren kann, und vielleicht bin ich einfach ein hoffnungsloser Optimist der daran glaubt, dass gerade Kinder doch so offene und neugierige Persönlichkeiten sind, dass sie die Vielfalt gesunder und geschmacksvielfältiger Ernährung verdient haben. Es besser zu wissen, möchte ich vehement von mir weisen. Ein Optimist zu sein, dazu stehe ich.

Weiterlesen

Solo Tasking

Nur Geduld, nur keine Eile. Ich tue alles Schritt für Schritt. Solo Tasking nenne ich mein Wirken zur Zeit. Weder renne ich Treppen rauf, Treppen runter und trage dabei unter dem linken Arm den Wäscheberg während ich mit der rechten Hand das verspätete WhatsApp schreibe – noch erledige ich drei to-do-Punkte meiner Alltagsliste mit einem Zewa-wisch-und-weg-Tuch. Kein Multi Tasking, nein. Ich habe nämlich keine Zeit für Multi Tasking. Oder besser geschrieben: ich habe keine Muse für Multi Tasking.

multi tasking

Weiterlesen

Eine Nachtdiskussion…

Ich bin mal wieder am Fasten. Diesmal ist es kein Wasserfasten. Nein, es ist ein Saftfasten. Diese Biotta Wellness-Woche. WELLNESS… tztztz, ich mach mir vor Lachen gleich in’s Pyjama-Hösli. Pjyama? Ja, Pyjama, es ist nämlich halb drei Uhr in der Früh und ich bin nach einer endlosen Nachtdiskussion nun aufgestanden, weil ich nicht schlafen kann. Vor Hunger! Wellness… tztztz. Meine bessere Superhälfte fastet übrigens mit – und SCHLÄFT! Er führt demnach keine Nachtdiskussion. Ich schon. Hier ist sie:

Fasten

Weiterlesen

Einfache Küche – einfache Handgriffe

Eine einfache Küche ist mein stetiges Ziel. Nicht ohne Hintergedanken wählt man sich ein Motto oder Slogan aus: Mamalltag – einfach ist auch gut. Und wie ich es so schreibe, so meine ich es auch. In der Einfachheit findet man zurück zum Ursprung. Ob das nun in der Küche, im Alltag, dem Sinn des Lebens oder weiss der Geier wo ist. Es sich einfach machen heisst nicht, faul zu sein, etwas auszulassen oder ein Drückeberger zu sein. Es sich einfach machen heisst, die Tricke des Alltags zu kennen, Prozesse zu optimieren, sich auf’s Wesentliche zu konzentrieren und mit wenig genug zu erreichen. In einer Alltagsküche ist dies wohl ein gern gesehenes Ziel: Einfache Handgriffe, einfache Küche, gutes Essen.

Einfache Küche

Weiterlesen

Ernährungsberatung! – Ernährungsberatung?

Ich scheine in meiner beruflichen Laufbahn eine mir bekannte Konstante zu haben. Abgesehen davon, dass mein Lebenslauf sehr, naja, sagen wir, kreativ und kurvig ist, bleibt da doch diese eine Konstante. Ich suche mir Tätigkeitsfelder aus, bei denen viele Menschen denken, dass sie selber mindestens genau so viel wissen, wie ich. Kennt ihr diesen Umstand? Ich sage, was ich tue, und dann schiesst das Gegenüber mit Theorien aus einem aktuellen Magazin oder Blog um sich, als würde es sich bei mir bewerben. Ich stehe dann oft etwas deppert da und denke mir: nicht schon wieder! Ich: „Ernährungsberatung.“ Gegenüber: „Ernährungsberatung? Blablablablablablablabla…“

Ernährungsberatung

So erging es mir schon des öfteren. Ich war Reiseleiterin in Griechenland. Diese Aussage animierte mein Gegenüber oft, sofort von deren favorisierten Reisezielen zu reden. Die Pros und Kontras des benannten Griechenlands abzuwägen. Dazu den meinigen und auch die andere grossen Schweizer Reiseanbieter zu beurteilen und über die Preis-Leistungen zu jammern, die einen zwingen würden, über Deutschland zu buchen. Mein Beitrag zum Gespräch war der erste Satz, dass ich eben diese besagte Reiseleiterin sei.

Weiterlesen

An sich selber glauben – ich und Crossfit

Es braucht Mut. Und Kraft. Es braucht Wille und Vertrauen. Und es braucht den offenen Geist, der sich nicht scheut, seine Komfortzone zu verlassen. An sich selber glauben ist oft schwierig – die Umwelt ist nicht immer unterstützend genug. Haben wir doch an jeder Ecke sogenannte“Vorbilder“ oder „Gesellschaftsbilder“ von denen wir unwillkürlich denken, dass wir ihnen entsprechen müssen. Nur, wer sagt uns das eigentlich?

Crossfit

Weiterlesen