Fernweh, ich bade in dir

Liebes Fernweh, du lässt meinen Bauch sich verkrampfen. Machst mein Herz schwer. Du schickst meine Gedanken auf Reisen. Ich glaube das Meer zu riechen, das Salz zu schmecken, die Weite zu sehen. Liebes Fernweh, ich bade in dir. Lasse mich total auf dich ein und wiege mich im sentimentalen Schmerz. Wünsche mich weg und liebe es gleichzeitig genau hier wo ich bin. Denn ich liebe es dort und ich liebe es hier.

Fernweh

Waiinu Beach – Nordinsel – Neuseeland

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Gemüsepfanne für Eilige

Wer kennt das nicht: keine Zeit und doch klopft der Hunger unaufhörlich an die Magenwand. Fast Food im klassischen Sinne kommt weniger in Frage, da eher ungesund. Aber wie sieht’s aus mit einer Gemüsepfanne für Eilige? Zwei, drei Handgriffe und ein gesundes Essen steht auf dem Tisch. Wär doch was, oder? Das Rezept das folgt, hab ich letzten Dienstag gekocht. Mein Home Office Tag. Es sollte schnell gehen, schmecken, sättigen und gut tun. Hat geklappt.

Gemüsepfanne

Gemüsepfanne für Eilige – Rezept für 1 Person:

  • 150 g Süsskartoffeln
  • 150 g Fenchel
  • 100 g frischen Spinat
  • 50 g Vollkorn Couscous
  • 1 TL Currypulver oder  1/2 TL Currypaste
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 EL Sonnenblumenkerne oder Kerne nach Wahl
  • Himalayasalz und Pfeffer
  • Öl zum Anbraten (z.B. Ghee, Kokosöl oder High Oleic Bratöl)

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Kinderschutz Schweiz – Starke Ideen

Es ist eine Kampagne die mir am Herzen liegt. Die mir wichtig ist. Die mich berührt. Die Kampagne „Starke Ideen“ der Stiftung Kinderschutz Schweiz. Erziehung ist emotional. Erziehung ist ergreifend. Sie ist erfüllend aber auch fordernd. Und oft fordert sie die Grenzen der Machbarkeit heraus. Wohl sehr häufig. Denn es zeigt sich, dass Gewalt in der Erziehung Alltag ist. Oft. Zu oft.

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Der Boden kommt zurück

Kann man einen Moment als den Tiefpunkt bezeichnen? Als den Moment, an dem man jeglichen Sauerstoff verbraucht und alle Energie verbrannt hat? Ich denke ja. Ich denke dass jeder solche Momente kennt. Tiefpunkte kommen und gehen. Es gibt nicht den ultimativen Tiefpunkt. Den Gravierensten, den Brutalsten. Obschon man sie wohl rückblickend in Ranglisten einteilen könnte – tut man wohl aber nicht. Denn der Tiefpunkt, in welchem man sich akut befindet, fühlt sich schlimm genug an, um ihn furchtbar zu empfinden. Und so fühlt sich der plötzliche Boden unter den Füssen dann wiederum sehr hoffnungsvoll an. Nach dem haltlosen freien Fall ist da etwas, an dem man sich wieder abstossen kann. An dem man sich nach oben stossen kann. Der Boden kommt zurück. Ich bin froh.

Copal

Und wenn der Boden zurück kommt, da kommt auch auf einmal diese Kraft hervor, sich Dinge anzueignen, die diesen Boden unterstützen. Ihn stabil halten. Dass das fragile Etwas nicht in’s Wanken gerät – so neu ist er doch, der zurück gewonnene Untergrund. und was tue ich, wenn mich die Kraft wieder aufstellt? Ich glaube an die Macht der eigenen Energie, des Wollens und des Könnens. Das in jedem von uns schlummert. Doch manchmal braucht es eben etwas, dass alles ein wenig unterstützt. Dass gut tut.

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All diese Emotionen – nur zu, meine Tür ist offen.

Oh diese Emotionen. Was können sie einen doch durcheinander bringen. Sie rütteln, schütteln, lassen grübeln – freudig, traurig, das ganze Programm. Wenn sie so schön differenziert nacheinander kommen, kein Problem. Mal ist man freudig, mal sauer, mal traurig, mal hibbelig. Das macht es abwechslungsreich. Das macht es authentisch. Aber manchmal, da kommen sie alle auf’s mal. Gleichzeitig. Und dann wird’s herausfordernd. Ich hab letzte Woche gerade so ein exklusiv all-inclusiv Emotionspaket zugestellt bekommen.

Wir haben Streit

Ich am Grübeln

Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, ein solches Paket bestellt zu haben. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, den Wunsch nach einer Bestellung wie dieser gehabt zu haben. Und jetzt hab ich’s einfach. Ohne Sendungsverfolgungsnummer die mich irgendwie hätte vorwarnen können, hab ich das Paket und bin ein wenig überfordert. Ok, geflunkert. Ich bin TOTAL überfordert. Ich bin bildlich mit der gusseisernen Bratpfanne davon erschlagen worden. Wurde in’s vorübergehende Delirium befördert. Und dabei habe ich für das gerade überhaupt keine Zeit. Ich habe keine Zeit für ein Emotions-Tohuwabohu. KEINE ZEIT – und anscheinend auch keine Nerven.

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Gutes für die Haut

Keine Angst, ich bin nicht unter die Beauty-Bloggerinnen gehüpft. Keine Angst deswegen, weil einige von euch mich ja in Natura kennen und wissen, dass ich weder einen Mascara schwingen noch eine Foundation korrekt auftragen kann. Ich bin sogar zu faul für den Ausdruck „Tages- und Nachtcrème“. Eine tagsüber, eine nachts? Das ist mir schon zu viel. Nicht nur schminkfaul, wohl auch kosmetikafaul würd ich mich nennen. Und doch hab ich jetzt was, das mich überzeugt hat. Gutes für die Haut. Gutes für mich.

lush

fast keine Verpackung und wenn, dann richtig umweltschonend – das mag ich.

Als Ernährungsberaterin empfehle ich ja Gutes für die Haut im Sinne von Leinöl, viel stilles Wasser und wenig industriell hergestellte Nahrungsmittel. Quasi die Versorgung von innen heraus. Das ist mein Metier. Kosmetika ist es nicht. Da kenn ich mich nicht aus und bin sehr unbewandert unterwegs. So war ich zu beginn auch ein wenig skeptisch, als ich eine Anfrage für eine Cooperation mit LUSH erhielt. Ich und Kosmetika? Na, ich weiss nicht so recht.

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Wenn die Seele reist

Ich denke in den letzten Tagen oft an unsere Reise zurück. Mal bin ich in Koitiata, mal fahren wir nach Raglan. Mal koche ich in der kleinen Wohnmobilküche, mal waschen wir alle zusammen die Haare in einer Familienkabine des Campingplatzes. Oft fühle ich die Reise. Ich bin losgelöst, ich bin entspannt, frei. Ist das wohl, weil wir jetzt gerade unsere ersten Ferien zusammen verbringen, seit wir von unserer Reise zurück sind? Könnte sein. Wir haben den Alltag um einige Stundenkilometer verlangsamt und lassen die Seele baumeln. Wir reisen, auch wenn wir nicht wirklich von der Stelle kommen.

Rosa Hauswand in Louhans

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