Kinderschutz Schweiz – Starke Ideen

Es ist eine Kampagne die mir am Herzen liegt. Die mir wichtig ist. Die mich berührt. Die Kampagne „Starke Ideen“ der Stiftung Kinderschutz Schweiz. Erziehung ist emotional. Erziehung ist ergreifend. Sie ist erfüllend aber auch fordernd. Und oft fordert sie die Grenzen der Machbarkeit heraus. Wohl sehr häufig. Denn es zeigt sich, dass Gewalt in der Erziehung Alltag ist. Oft. Zu oft.

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Der Boden kommt zurück

Kann man einen Moment als den Tiefpunkt bezeichnen? Als den Moment, an dem man jeglichen Sauerstoff verbraucht und alle Energie verbrannt hat? Ich denke ja. Ich denke dass jeder solche Momente kennt. Tiefpunkte kommen und gehen. Es gibt nicht den ultimativen Tiefpunkt. Den Gravierensten, den Brutalsten. Obschon man sie wohl rückblickend in Ranglisten einteilen könnte – tut man wohl aber nicht. Denn der Tiefpunkt, in welchem man sich akut befindet, fühlt sich schlimm genug an, um ihn furchtbar zu empfinden. Und so fühlt sich der plötzliche Boden unter den Füssen dann wiederum sehr hoffnungsvoll an. Nach dem haltlosen freien Fall ist da etwas, an dem man sich wieder abstossen kann. An dem man sich nach oben stossen kann. Der Boden kommt zurück. Ich bin froh.

Copal

Und wenn der Boden zurück kommt, da kommt auch auf einmal diese Kraft hervor, sich Dinge anzueignen, die diesen Boden unterstützen. Ihn stabil halten. Dass das fragile Etwas nicht in’s Wanken gerät – so neu ist er doch, der zurück gewonnene Untergrund. und was tue ich, wenn mich die Kraft wieder aufstellt? Ich glaube an die Macht der eigenen Energie, des Wollens und des Könnens. Das in jedem von uns schlummert. Doch manchmal braucht es eben etwas, dass alles ein wenig unterstützt. Dass gut tut.

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All diese Emotionen – nur zu, meine Tür ist offen.

Oh diese Emotionen. Was können sie einen doch durcheinander bringen. Sie rütteln, schütteln, lassen grübeln – freudig, traurig, das ganze Programm. Wenn sie so schön differenziert nacheinander kommen, kein Problem. Mal ist man freudig, mal sauer, mal traurig, mal hibbelig. Das macht es abwechslungsreich. Das macht es authentisch. Aber manchmal, da kommen sie alle auf’s mal. Gleichzeitig. Und dann wird’s herausfordernd. Ich hab letzte Woche gerade so ein exklusiv all-inclusiv Emotionspaket zugestellt bekommen.

Wir haben Streit

Ich am Grübeln

Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, ein solches Paket bestellt zu haben. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, den Wunsch nach einer Bestellung wie dieser gehabt zu haben. Und jetzt hab ich’s einfach. Ohne Sendungsverfolgungsnummer die mich irgendwie hätte vorwarnen können, hab ich das Paket und bin ein wenig überfordert. Ok, geflunkert. Ich bin TOTAL überfordert. Ich bin bildlich mit der gusseisernen Bratpfanne davon erschlagen worden. Wurde in’s vorübergehende Delirium befördert. Und dabei habe ich für das gerade überhaupt keine Zeit. Ich habe keine Zeit für ein Emotions-Tohuwabohu. KEINE ZEIT – und anscheinend auch keine Nerven.

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Gutes für die Haut

Keine Angst, ich bin nicht unter die Beauty-Bloggerinnen gehüpft. Keine Angst deswegen, weil einige von euch mich ja in Natura kennen und wissen, dass ich weder einen Mascara schwingen noch eine Foundation korrekt auftragen kann. Ich bin sogar zu faul für den Ausdruck „Tages- und Nachtcrème“. Eine tagsüber, eine nachts? Das ist mir schon zu viel. Nicht nur schminkfaul, wohl auch kosmetikafaul würd ich mich nennen. Und doch hab ich jetzt was, das mich überzeugt hat. Gutes für die Haut. Gutes für mich.

lush

fast keine Verpackung und wenn, dann richtig umweltschonend – das mag ich.

Als Ernährungsberaterin empfehle ich ja Gutes für die Haut im Sinne von Leinöl, viel stilles Wasser und wenig industriell hergestellte Nahrungsmittel. Quasi die Versorgung von innen heraus. Das ist mein Metier. Kosmetika ist es nicht. Da kenn ich mich nicht aus und bin sehr unbewandert unterwegs. So war ich zu beginn auch ein wenig skeptisch, als ich eine Anfrage für eine Cooperation mit LUSH erhielt. Ich und Kosmetika? Na, ich weiss nicht so recht.

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Wenn die Seele reist

Ich denke in den letzten Tagen oft an unsere Reise zurück. Mal bin ich in Koitiata, mal fahren wir nach Raglan. Mal koche ich in der kleinen Wohnmobilküche, mal waschen wir alle zusammen die Haare in einer Familienkabine des Campingplatzes. Oft fühle ich die Reise. Ich bin losgelöst, ich bin entspannt, frei. Ist das wohl, weil wir jetzt gerade unsere ersten Ferien zusammen verbringen, seit wir von unserer Reise zurück sind? Könnte sein. Wir haben den Alltag um einige Stundenkilometer verlangsamt und lassen die Seele baumeln. Wir reisen, auch wenn wir nicht wirklich von der Stelle kommen.

Rosa Hauswand in Louhans

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Das Problem mit der Selbstliebe

Einen Kaffee neben mir, der Raum nur mit leiser Hintergrundmusik erfüllt, das Buch mit dem ich mich beglücke hab ich erst gerade aus der Hand gelegt. Ich fühle mich gut und bin entspannt. Ja sogar ein wenig glückselig – so wie wenn man verliebt ist. Vielleicht bin ich es ja gerade. Verliebt in das Ich, dass ich gerade bin. Ein ausgeruhtes Ich, ein ruhiges Ich, ein unverplantes Ich. Selbstliebe ist es wohl, die ich gerade spüre und die mich fast euphorisch werden lässt. Nur, warum empfinde ich diese Gefühl als so speziell? Warum erscheint es mir so übernatürlich? Wohl weil ich es zu selten fühle, es zu selten zulasse. Gedanken zu in-sich-selber-verliebt-sein, oder das Problem mit der Selbstliebe.

Selbstliebe

Ich und meine Füsse – die zu gross sind – immer schon – aber das ist ok – in der Zwischenzeit *Selbstliebe*

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Ein Rezept mit Emotionen – Apfel-Zimt-Galette

Die Emotionen für dieses Rezept betreffen weder eine Kindheitserinnerung noch eine Momentaufnahme meines Lebens. Ich habe, wohl bemerkt, zum ersten mal einen Mürbeteig gemacht und überhaupt ein Galette-Rezept ausprobiert. Warum also diese Emotionen? Wohl deswegen weil ich so sehr daran glaube, dass unsere Kinder eigentlich interessierte, offene und abenteuerliche Esser wären – wäre da nicht unsere seltsame Ansicht, wie unsere Kinder zu ernähren sind…

Ich bin mir bewusst, dass dieser Artikel kein einfacher ist. Weder mit seinem Inhalt, noch mit seiner Botschaft, noch betreffend meiner Haltung. Normalerweise plädiere ich total für „leben und leben lassen“. Doch wenn es um die Ernährung unserer Kinder geht, werde ich emotional. Ich bin kein Fan von „Dreinrederei“ noch von „Besserwisserei“. Wohl aber lest ihr jetzt und hier meine Zeilen und denkt: „jetzt weiss sie es doch besser – oder glaubt es zumindest“. Ja, vielleicht habt ihr recht. Vielleicht masse ich mir an zu wissen, wie sich die Welt besser ernähren kann, und vielleicht bin ich einfach ein hoffnungsloser Optimist der daran glaubt, dass gerade Kinder doch so offene und neugierige Persönlichkeiten sind, dass sie die Vielfalt gesunder und geschmacksvielfältiger Ernährung verdient haben. Es besser zu wissen, möchte ich vehement von mir weisen. Ein Optimist zu sein, dazu stehe ich.

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