Durst? Switchel

Hachjaaaaaaaaaa – es bleibt schwül warm. Zumindest jetzt ist es gerade wieder schwül warm. Und weil das warme bis heisse Wetter in diesem Sommer zu unserem Dauerbegleiter geworden ist – die Diskussion darüber, ob dieser Begleiter nun Liebhaber oder Feind sei, lassen wir bleiben – ist auch der Durst ein steter Freund. Was nun aber trinken, wenn einem diese Schwüle übermannt? Ich empfehle: Switchel.

Switchel

Switchel Was? Ja, der Name ist ein kleiner Zungenbrecher. Schwitzel, Swischel, Sweischwasichchasmirnedmerke. Ein paar mal geübt merkt man dann, der Name ist, wenn überhaupt, das Schwierigste an diesem Getränk. Denn Switchel macht ihr euch im Handumdrehen selber. Lediglich drei Zutaten mischt ihr ganz nach eurem Gusto zusammen und schon switchelts bei euch.

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Manchmal habe ich Angst

Jetzt ist er hier, dieser Moment. Der Moment in dem sich unsere Familie neu organisieren muss. Eigentlich ein schöner Moment, etwas auf das wir uns freuen. Eigentlich ein Moment der vor uns schon zig Familien genau so erlebt haben. Eigentlich ein Moment der sich wohl später rückblickend irgendwo in die Erinnerungen einordnet und kaum als „schwierig“, „speziell“ oder „turbulent“ empfunden wird. Ein ganz normaler Alltagsmoment, aber irgendwie bin ich leicht nervös. Habe ein wenig Angst. Hallo Kindergarten, herzlich Willkommen in unserer Familie, du machst mich ein wenig nervös. Ein wenig ängstlich.

Angst

Ja ja, ich weiss. Kindergarten. Pipifax. Da warten noch ganz andere Brocken auf mich: Pubertät, Aufklärung, erste Liebesbeziehung, zweite Liebesbeziehung, dritte Liebesbeziehung… zehnte Liebesbeziehung. Oberstufenübertritt, Autoprüfung, erste eigene Wohnung, fünfzehnte Liebesbeziehung und so weiter und so fort. In die Zukunft schauend kann ich mir schon denken, dass der Kindergarteneintritt nicht wirklich so wahnsinnig einschneidend sein kann. Aber im Jetzt lebend ist er es eben doch.

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Gutes für die Haut

Keine Angst, ich bin nicht unter die Beauty-Bloggerinnen gehüpft. Keine Angst deswegen, weil einige von euch mich ja in Natura kennen und wissen, dass ich weder einen Mascara schwingen noch eine Foundation korrekt auftragen kann. Ich bin sogar zu faul für den Ausdruck „Tages- und Nachtcrème“. Eine tagsüber, eine nachts? Das ist mir schon zu viel. Nicht nur schminkfaul, wohl auch kosmetikafaul würd ich mich nennen. Und doch hab ich jetzt was, das mich überzeugt hat. Gutes für die Haut. Gutes für mich.

lush

fast keine Verpackung und wenn, dann richtig umweltschonend – das mag ich.

Als Ernährungsberaterin empfehle ich ja Gutes für die Haut im Sinne von Leinöl, viel stilles Wasser und wenig industriell hergestellte Nahrungsmittel. Quasi die Versorgung von innen heraus. Das ist mein Metier. Kosmetika ist es nicht. Da kenn ich mich nicht aus und bin sehr unbewandert unterwegs. So war ich zu beginn auch ein wenig skeptisch, als ich eine Anfrage für eine Cooperation mit LUSH erhielt. Ich und Kosmetika? Na, ich weiss nicht so recht.

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Wenn die Seele reist

Ich denke in den letzten Tagen oft an unsere Reise zurück. Mal bin ich in Koitiata, mal fahren wir nach Raglan. Mal koche ich in der kleinen Wohnmobilküche, mal waschen wir alle zusammen die Haare in einer Familienkabine des Campingplatzes. Oft fühle ich die Reise. Ich bin losgelöst, ich bin entspannt, frei. Ist das wohl, weil wir jetzt gerade unsere ersten Ferien zusammen verbringen, seit wir von unserer Reise zurück sind? Könnte sein. Wir haben den Alltag um einige Stundenkilometer verlangsamt und lassen die Seele baumeln. Wir reisen, auch wenn wir nicht wirklich von der Stelle kommen.

Rosa Hauswand in Louhans

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Das Problem mit der Selbstliebe

Einen Kaffee neben mir, der Raum nur mit leiser Hintergrundmusik erfüllt, das Buch mit dem ich mich beglücke hab ich erst gerade aus der Hand gelegt. Ich fühle mich gut und bin entspannt. Ja sogar ein wenig glückselig – so wie wenn man verliebt ist. Vielleicht bin ich es ja gerade. Verliebt in das Ich, dass ich gerade bin. Ein ausgeruhtes Ich, ein ruhiges Ich, ein unverplantes Ich. Selbstliebe ist es wohl, die ich gerade spüre und die mich fast euphorisch werden lässt. Nur, warum empfinde ich diese Gefühl als so speziell? Warum erscheint es mir so übernatürlich? Wohl weil ich es zu selten fühle, es zu selten zulasse. Gedanken zu in-sich-selber-verliebt-sein, oder das Problem mit der Selbstliebe.

Selbstliebe

Ich und meine Füsse – die zu gross sind – immer schon – aber das ist ok – in der Zwischenzeit *Selbstliebe*

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Ein Rezept mit Emotionen – Apfel-Zimt-Galette

Die Emotionen für dieses Rezept betreffen weder eine Kindheitserinnerung noch eine Momentaufnahme meines Lebens. Ich habe, wohl bemerkt, zum ersten mal einen Mürbeteig gemacht und überhaupt ein Galette-Rezept ausprobiert. Warum also diese Emotionen? Wohl deswegen weil ich so sehr daran glaube, dass unsere Kinder eigentlich interessierte, offene und abenteuerliche Esser wären – wäre da nicht unsere seltsame Ansicht, wie unsere Kinder zu ernähren sind…

Ich bin mir bewusst, dass dieser Artikel kein einfacher ist. Weder mit seinem Inhalt, noch mit seiner Botschaft, noch betreffend meiner Haltung. Normalerweise plädiere ich total für „leben und leben lassen“. Doch wenn es um die Ernährung unserer Kinder geht, werde ich emotional. Ich bin kein Fan von „Dreinrederei“ noch von „Besserwisserei“. Wohl aber lest ihr jetzt und hier meine Zeilen und denkt: „jetzt weiss sie es doch besser – oder glaubt es zumindest“. Ja, vielleicht habt ihr recht. Vielleicht masse ich mir an zu wissen, wie sich die Welt besser ernähren kann, und vielleicht bin ich einfach ein hoffnungsloser Optimist der daran glaubt, dass gerade Kinder doch so offene und neugierige Persönlichkeiten sind, dass sie die Vielfalt gesunder und geschmacksvielfältiger Ernährung verdient haben. Es besser zu wissen, möchte ich vehement von mir weisen. Ein Optimist zu sein, dazu stehe ich.

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Mama ist erschöpft

Und wieder einmal renne ich gegen eine Wand. Gut, ich muss gestehen, ich bin schon eine ganze Weile lang nicht mehr gegen Wände gerannt. Das hat zum einen den Grund, dass auf unserer Reise weder gerannt wurde, noch Wände zum reinrennen da standen. Und es hat den Grund, dass ich in den letzten Monaten einfach wahnsinnig geduldig und entspannt war. WAR. Es hat mich erwischt: Babammmmm und da kam sie, die Wand. Mama rennt voll rein. Mama ist erschöpft.

erschöpfung

Fräulein Flunker und ich am Flanieren

Ich fühl mich ausgelaugt, mag nicht so richtig dies tun oder das machen. Ich bin energielos. Wieso? Ja das wüsste ich auch gerne. Ich suche seit Tagen nach einem Grund, der sich in meinen Ohren gut anhört. Aber ich finde ihn nicht. Diesen EINEN GUTEN GRUND. Wohl deswegen, weil es diesen einen guten Grund nicht gibt.

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