Budwig Crème – warum sie uns so gut tut

Budwig Crème – wenn dieser Ausdruck momentan noch „Was? Budwig wer?“ auslöst, dann ist es dringend Zeit, Johanna Budwig und ihre Quark-Öl-Kur kennenzulernen. Gut, dass wir Johanna Budwig kennenlernen bleibt utopisch, die ambitionierte Chemikerin lebte 1908 – 2003. Ihre Forschungen über die Wirkung von gesunden und schädlichen Fetten und die von ihr daraus entwickelte Öl-Eiweiss-Kost, oder eben Quark-Öl-Kur, sollten wir aber näher anschauen. Denn die Budwig Crème tut uns gut, sehr gut sogar. Sie lässt sich ganz simpel zubereiten, beinhaltet einfache und überschaubare Zutaten und ihre Wirkung ist tiefgreifend.

Budwig Crème

Was beinhaltet die Budwig Crème und warum soll sie so wertvoll sein? Die Zutaten zur Basis sind äusserst überschaubar: Quark und Leinöl – fertig. Diese beiden Komponenten stellen das Grundgerüst. Die Omega-3-Fettsäuren aus dem Leinöl (auch Alpha-Linolsäuren genannt) verbinden sich beim Vermengen mit Quark mit dessen schwefelhaltigen Aminosäuren. Die ungesättigten Fettsäuren des Leinöls sind negativ geladen, die schwefelhaltigen Eiweissmoleküle des Quarks positiv. Gegenseitig ziehen sie sich also an und die neu entstandene Bindung wird wasserlöslich. Man merkt dies beim Vermengen des Leinöls mit dem Quark – die beiden Komponenten vermischen sich total homogen. Es entstehen keine Ölaugen, das Öl setzt sich nicht ab, es entsteht eine feine, crèmige Substanz. Weil die Budwig Crème wasserlöslich ist, ist unser Körper in der Lage, die so wertvollen Fettsäuren des Leinöls über den Blutstrom in’s ganze Kapillarsystem zu transportieren.

Das gesunde Fett in Form der ungesättigten Fettsäuren im Leinöl kann nun in seiner vollen Wirkung im gesamten Organismus aufgenommen werden. Zellmembrane werden gestärkt, die Zellteilung wird angeregt und die Zellen mit ausreichend Sauerstoff versorgt, die Zellatmung kann reibungslos funktionieren. Kurz: ein purer Energieschub und viel Unterstützung für die so wichtigen Prozesse in unserem Körper.

Ich selber möchte meine Budwig Crème zum Frühstück nicht mehr missen. Ich weiss, sie tut mir gut – ich spüre, sie tut mir gut. Die Basis aus 100g Quark und 1 EL Leinöl kann ganz individuell erweitert werden. Frisch geschrotete Leinsamen dazu, Zimt und Kurkuma, Nüsse und Samen, Früchte nach Wahl – dem Frühstücksmüesli oder dem fruchtigen Snack stehen keine Grenzen im Weg. Man kann die Budwig Crème aber auch pikant machen. Als Dip mit frischen Kräutern und Himalayasalz zu Gemüse Sticks oder als feiner Aufstrich zu frischem, selbstgebackenem Brot oder Ofenkartoffeln.

Meine liebe Dozentin Eva Meininger meint immer: „Budwig forever“ – wäre Eva Politikerin und das ihr Slogan, meine Stimme hätte sie sofort 😉 Budwig forever – für mich gilt’s. Probiert es aus. Und wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Mail oder ruft mich kurz an – ich gebe gerne Tipps und Infos zur Budwig Crème.

Übrigens, es gibt noch so vieles, was unserem Körper gut tun würde. Bitterstoffe zum Beispiel. Nehmt ihr die auch schon oder ist das was ganz Neues für euch?

2 Gedanken zu „Budwig Crème – warum sie uns so gut tut

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