Ich, die Wiederholungstäterin

Ich stehe dazu: ich kann zur Wiederholungstäterin werden. Kann zum „repeat“ Modus tendieren, wenn ich etwas entdecke, dass mir zu 100% zusagt. Dann kann es schon mal sein, dass ich zig mal das gleiche neue Lieblingsmenu koche oder mich tagelang in der ein und derselben heissgeliebten Wohlfühl-Jeans zeige. Passiert mir aber nur, wenn ich was wirklich wirklich WIRKLICH gerne mag. Letzten Freitag war’s mal wieder soweit: ich wusste in den ersten Minuten – ich werde zur Wiederholungstäterin. Da, in diesem tollen Restaurant. Mit den wunderlieben Leuten. Dem feinen Essen. Und ich werde sie mir wieder einverleiben: diese phantastische Fischsuppe im Restaurant Wartstein.

Wiederholungstäterin

Meine allerbeste Superhälfte war bereits am vergangenen Dienstag dort. Zusammen mit seinen Eltern während der Mittagspause des Hausumbaus. Sie schwärmten, alle drei. Und da wir uns dann entschlossen, am Freitagmittag als krönenden Abschluss einer erfolgreichen Woche des „destruktiven Schaffens im positiven Sinne“, nochmals auswärts essen zu gehen, war die Entscheidung für den erneuten Besuch im Wartstein schnell gefasst.

Schon am Telefon begegnete mir ehrliche Freundlichkeit und Vorfreude auf unser Kommen – auch dann noch als ich erwähnte, wir kämen mit zwei kleinen Kindern. 😉 Mit einem hellen, liebevoll dekorierten Raum begrüsst einem die Gaststätte. Die Tagesmenues allesamt gluschtig machend: Flammkuchen, Fischsuppe, Poulet – hmmm im Februar dann Miesmuscheln – ich würde behaupten, jedefrau und jedermann wird fündig. Das frische, duftende Brot das gereicht wird, begleitet den feinen Salat im Voraus. Nicht nur, dass die Küche wirklich hervorragend ist und ich in dieser köstlichen Fischsuppe baden könnte (nehmt mich beim Wort, ich würde es tun!) – das Team rund um Küchenchef Reto ist dermassen zuvorkommend, freundlich und mit Herzblut dabei, dass man sich eher wie an einem Familientisch fühlt, als in einem Restaurant. Man ist willkommen, man ist gern gesehen, man wird geschätzt. Finde ich heute leider nur noch an wenigen Orten. Im Wartstein spürt man es in jeder Geste.

Solche Orte, die von Menschen leben, die ihr Handwerk lieben und mit Herzblut tun, was sie tun – dass sind die Orte die mir oft fehlen und die ich, wenn mal gefunden, als Wiederholungstäterin nicht mehr loslasse. Lieber Wartstein, lieber Reto, liebes Team – jetzt habt ihr den Salat, oder die von Mamalltag 🙂 Ich komme wieder und wieder und wieder. Und immer wieder gerne. Schön, dass es Orte wie den euren gibt.

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