Chayote – Wenn etwas aussieht wie vieles

Ich verdanke es meiner Schwester, dass ich mit der Chayote in Berührung gekommen bin. Das Ding, das aussieht wie eine Birne, aber eben doch nicht. Nach Gurke schmeckt, aber eben doch nicht. Mit dem Kürbis verwandt ist, aber eben doch nicht nur. Wenn etwas aussieht wie vieles – die Chayote.

Chayote

Hübsch ist sie, diese Tropenfrucht. Und schmecken tut sie auch. Zwar eher subtil, sprich, sie springt einem nicht gleich mitten in’s Gesicht mit ihrer Aromenvielfalt. Deswegen ist sie eben auch vielseitig verwendbar. Man kann sie roh essen, dämpfen, grillen, backen – weiss der Geier was noch.

Gilt die Chayote als Gurkengewächs, ist sie dennoch mit dem Kürbis und auch der Zucchetti verwandt. Ihre Schale ist von hell- bis mittelgrün und das Fruchtfleisch oft hellgrün oder weiss. Die faltige Schale kann mit mehr oder weniger weichen Stacheln besetzt sein. Man kann quasi die gesamte Frucht essen. Am besten zu Beginn die weichen Stacheln abbrechen oder die Schale etwas schälen. Dabei am besten unter fliessendem Wasser schälen, denn die Chayote sondert ein klebriges Sekret ab wenn man sie schält. Den Kern tue ich nie verwenden, obwohl dieser in seiner Heimat Südamerika gern als Delikatesse aufgetischt wird. Wenn sich da jemand noch etwas besser auskennt, in der „Kernverwendung“ – ich freue mich auf Tipps und Tricks.

Die Chayote enthält viel Wasser, ist reich an Kalium, Kalzium und Eisen. Mit Vitamin C tut sie auch nicht sparen und ist somit gerade jetzt im Winter ein toller Lieferant des Muntermachers und Grippebekämpfer. Und weil sie dazu noch so hübsch aussehen tut, finde ich es lohnenswert, sich mal so eine aussergewöhnliche Chayote zuzutun.

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