Willkommen bei den Sch’bringetti’s – Teil 1

Wie sieht so ein mamalltag eigentlich aus? Was wird so gemacht, erlebt, gelacht und gedacht… Hier kommt Willkommen bei den Sch’bringetti’s – Teil 1 von 4 – bevor ihr von mir länger mal nichts hört, weil wir in Urlaub fliegen, jupi!

Wir sind krank, ja. Mist. Also wir liegen nicht direkt flach, aber wir seuchen uns seit Tagen durch den mamalltag und da wir am Freitag in Urlaub fliegen, muss das Problem behoben werden. Dies bedeutete gestern, die beiden Besuche für heute schweren Herzens abzusagen. Das spontane neue Montags-Programm heisst also: #rumlümmeln

Willkommen bei den Sch'bringetti's

Das Maxomorra Pyjama darf in solchen Fällen auch nach 8:00 Uhr noch getragen werden und im Schlabberlook spielt es sich ja auch herrlich bequem. Der erste Wunsch meiner Mäuse war Kneten (#riesensupersauereidiemamalleinewiederwegmachenmuss). Also wurde geknetet. Während dem Kneten gibt’s keine Regeln bei uns, nur wenn das Kneten beendet ist, steht eine kurze Militär-Aktion auf dem Programm: Kind 1 und Kind 2 stellen sich auf die Höcker, keiner darf sich bewegen, nur atmen und schlucken ist erlaubt, und die Mama holt zuerst das „Schüfeli&Bäseli“ für die grossen Knetbrocken, dann den Lumpen für die festgeklebten Knetklümpchen, und dann den Staubsauger für die Knet-Staub-Körner-Schlag-mich-tot-überall-rumliegenden-Teile. Wenn das erledigt ist, ist die Stramm-Stehen-Aktion zuende und alle dürfen sich  wieder normal bewegen.

Nach dem Kneten haben wir noch kurz gemalt, danach war der Kreativitätsanfall für heute befriedigt und wir haben uns Äpfel zum Knabbern geholt. Einer der Äpfel sah etwas lustig aus und es entstand ein spannendes Gespräch:

Elin: Mama, das ist ein Füdli-Apfel.

Mama: Ein was?

Elin: Ein Füdli-Apfel. Guck mal!

Mama: Oh, ja, du hast recht, der sieht aus wie ein Füdli.

Elin: Mama, wir sagen doch nicht Füdli am Tisch!

Mama: Äh, ja, das stimmt.

Elin: Du hast aber gerade Füdli gesagt, und wir sitzen am Tisch.

Mama: (ohne Ton: grrrrhjkjshfuuasdjkf.sdkhgsdkfbjsdkgjns,dmgn) Ja mein Schatz, ich sag es nicht mehr. Ich wollte nur sagen, dass du recht hast mit dem Apfel.

Elin: Das es wie ein Füdli aussieht? Gell, der hat wie ein Füdlispaltz (ja, Elin sagt nicht Füdlispalt, sondern Füdlispaltz)

Mama: Ja, das stimmt, aber jetzt ist fertig mit Füdli-reden, wir sitzen am Tisch.

Elin: Wenn wir nicht mehr am Tisch sitzen, darf ich dann Füdli sagen?

Mama: Ja mein Schatz, dann darfst Du von mir aus die ganze Zeit Füdli sagen, einfach bitte nicht am Tisch.

Muss ich euch jetzt ernsthaft erzählen, was ich mir nach dem Apfelessen für gefühlte 30 Minuten anhören musste? Ich wusste gar nicht dass es einen Füdli-Song gibt…

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Danach war Halli-Galli und das Mäuschen-Spiel an der Reihe, bevor wir uns dann ein feines Zmittag machten: Broccoli-Zucchetti-Gemüse, dazu Grünkern und Hirse-Rüebli-Burger. Fein! (Rezept folgt)

Nach einer Mittagspause machten wir uns auf in die Ludothek. Ähm ja, wir waren da schon am Freitag, und auch schon am Mittwoch. Das kam so weil: Mama hat noch keine schulpflichtigen Kinder, also fuhren wir letzten Mittwoch hin und standen vor verschlossenen Türen – tja, kann passieren. Freitags hatte die Ludothek ja dann am Vormittag offen. Mama und Kinderleins haben schön unsere Sachen retourniert und Neues mitgenommen. Zu Hause angekommen kam eine Mail: Liebe Frau Springhetti, Würfel und Sanduhr beim Spiel fehlen. Oh Sch….. tja, kommt davon, wenn die Mama vorsichtshalber die Kleinteile aus den Spielen entfernt um sie an einem sicheren Ort aufzubewahren. Frau Mama müsste dann eben nur daran denken, die Dinger wieder hineinzugeben, bevor wir die Sachen in die Ludothek zurück bringen.

Wieder zu Hause haben wir uns zu Dritt an’s Kleiderschrank ausmisten gemacht. Das mach ich des Öfteren gerne, denn ich bin ein „Fort-Werf-Entsorgen“- Junkie, ich brauch viel Luft zum Atmen, deswegen behalte ich nichts, was nutzlos rumsteht oder liegt. Elin und Lara durften Zusammenfalten (Mamas Taktik um das Herausreissen von Kleidungsstücken durch kleine Kinderhände zu verhindern). Feinsäuberlich hatte ich zwei Berge mit Kleidern, einen zum Entsorgen, einen für „Zurück-in-den-Schrank“. Betonung bitte auf „hatte“, denn Klein-Lara schaffte es, mir das Schnittmengen-Rechnen wieder näher zu bringen: sie durchmischte munter die aussortierten Kleider und somit durfte ich dann das Ganze wieder von vorne beginnen. Ja, man könnte sagen, ich tu ab und zu gerne meine Zeit verblödeln (#effizientsiehtandersaus).

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Hoppla, da war’s dann auch schon fast Essenszeit (es gibt einen Süsskartoffel-Zucchetti-Auflauf mit Quark-Feta-Guss und Erdmandeln – Rezept folgt), diese verbringen heute Abend nur der Papa mit den Mädels zusammen, da die Mama zum Sport geht (#flippseitstundenauswegenvorfreude). Mein zweites Zuhause, ja quasi meine zweite Familie, also besser gesagt: UNSERE, denn die ganze Familie spinnt darauf. Unser Crossfit 1352. Dazu schreib ich euch ein ander mal mehr, ist nämlich mega toll. Oder wie Elin heute sagen würde: Füdli-toll!

2 Gedanken zu „Willkommen bei den Sch’bringetti’s – Teil 1

  1. Jacqueline Bütler sagt:

    Selten so gelacht! Herrlich, kenne solche tage und gespräche nur zu gut ??! Du bist toll fio! Freu mich auf alles was noch folgt ??!

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